{"id":14,"date":"2023-02-02T12:11:18","date_gmt":"2023-02-02T11:11:18","guid":{"rendered":"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/?page_id=14"},"modified":"2024-02-14T12:49:06","modified_gmt":"2024-02-14T11:49:06","slug":"project-egalbar","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/?page_id=14","title":{"rendered":"project.Egalbar"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-333 alignnone\" src=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2.jpg 1024w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2-600x250.jpg 600w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2-900x374.jpg 900w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2-481x200.jpg 481w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BARORAMAkl-1024x426-2-768x320.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/div>\n<p>18 Jahre nach ihrer Er\u00f6ffnung wurde im Fr\u00fchjahr 2012 die Egalbar im hamburger Karolinenviertel, im Zuge der st\u00e4dtischen Nachverdichtung, abgerissen.<\/p>\n<p>Damit verschwand ein Ort, der fast zwei Jahrzehnte lang sowohl Nachbarschaftskneipe, als auch Treffpunkt einer kultutrellen, Kunst- und Musikinteressierten Szene war, die aktiv an der Gestaltung ihres Nachtlebens und ihres Treffpunktes mitwirkte, abseits einer Eventkultur und des reinen Konsums. Ein Ort, der aktiv das kulturelle Leben im Karolinenviertel bestimmte. Wohnzimmer und Soziotop seiner Zeit, war sie bereits zu Betriebszeiten zum Mythos, geworden.<\/p>\n<p>Das project.Egalbar untersucht exemplarisch einen gesellschaftlichen Gebrauchszusammenhang. Es archiviert, es dokumentiert, diskontinuierlich weilt es in der Gegenwart, ist gleichsam M\u00f6glichkeits- und Impulsraum wie auch Ort der Erinnerung. Hierf\u00fcr bedient es sich den Mitteln des Fotografischen, des Rekonstruktiven, des Performativen, des Mobiliars, der Imagination und der soziet\u00e4ren Partizipation.<\/p>\n<p>Als Intervention im \u00f6ffentlichen Raum erforscht es das k\u00fcnftig M\u00f6gliche und stellt Fragen nach der Essenz, dem Belang, der Tragweite von Raum und Ort und deren Transportierbarkeit, Transformation und Weiterentwicklung, einem kollektiven Bed\u00fcrfnis und versteht sich als Versuchsanordnung im k\u00fcnstlerischen Kontext.<\/p>\n<p>Im Zentrum stehen die Erfahrung oder Etablierung gesellschaftlicher Gef\u00fcge sowie soziale, politische, kulturelle Sachverhalte und Fragestellungen. Die partiziative Installation wird hier als ein M\u00f6glichkeitsfeld begriffen, innerhalb dessen soziale und politische Belange sowie kommunitarische (den Menschen als soziales Individuum auffassende) Konzepte verhandelt werden.<\/p>\n<p>Das Projekt ist langfristig angelegt und entwickelt sich fortschreitend, sowohl r\u00e4umlich wie auch situativ. Als sozialer Prozess als Kunst verweist es auf einen fehlenden Teil einer Gesellschaft, auf einen Ort der nicht mehr existiert. Gleichzeitig vollzieht es in der Gegenwart die Gestalt eines neuen, wie auch (\u00fcberraschend) vertrauten M\u00f6glichkeitsraumes, in dem sich Situationen konstituieren und in die Geschichte dieses Ortes neu einf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Das Projekt besteht aus zwei Grundfeldern: Die partiziative Installation in der Gegenwart, sowie des dokumentarisch bzw. archivarischen Feldes. Das dokumentarisch bzw. archivarische Feld untersucht, befragt und dokumentiert die Entwicklungen eines gesellschaftlichen\/sozialen Gef\u00fcges, es stellt Fragen an (Stadt)Entwicklungsprozesse. Die Forschungsergebnisse werden in Form von Druckerzeugnissen, Audios, Videos, Fotografien innerhalb der Installation zug\u00e4nglich bzw. rezipierbar gemacht. So entstehen beispielsweise Interviews mit G\u00e4sten, Anwohnern, Angestellten, die in Form von kleinen Heften als Edition im Eigenverlag herausgegeben werden. Es ist ein 234 Seiten umfassendes Buch entstanden, welches die L\u00e4rmproblematik innerhalb des Hauses thematisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Projekt von Nils Emde und Elena Getzieh<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-36 alignnone\" src=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/bg1.jpg\" alt=\"\" width=\"981\" height=\"800\" srcset=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/bg1.jpg 981w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/bg1-300x245.jpg 300w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/bg1-768x626.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 981px) 100vw, 981px\" \/><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-320 alignnone\" src=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop.jpeg\" alt=\"\" width=\"1324\" height=\"1097\" srcset=\"http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop.jpeg 1324w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop-483x400.jpeg 483w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop-724x600.jpeg 724w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop-241x200.jpeg 241w, http:\/\/project.egalbar.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Unbenanntes_Panorama3Crop-768x636.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 1324px) 100vw, 1324px\" \/><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 18 Jahre nach ihrer Er\u00f6ffnung wurde im Fr\u00fchjahr 2012 die Egalbar im hamburger Karolinenviertel, im Zuge der st\u00e4dtischen Nachverdichtung, abgerissen. 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